Über Eddi und Josef


Dies ist die verschmitzte, turbolente, herzzerreißende und wahre Geschichte

der kleinen Mechaniker in der Glücksschaltzentrale über uns im Himmel.

Im Himmel arbeiten das Glücksschweinchen Eddi und der Schutzengelbär Josef in ihrer Glücksschaltzentrale. Hier "drahten" sie Zufälle, durch die Menschen sich kennenlernen und

sich gegenseitig helfen und glücklich machen. Anders geht es nicht.

 

Aus dem Buch:

Menschen gibt es sieben Milliarden auf der Welt. Die kann man alle in den himmlischen Büchern des Lebens finden. Wie im Telefonbuch. Da stehen alle drin, jeder mit seiner Geschichte. Das macht sieben Milliarden Geschichten, braucht man sieben Milliarden Stunden, um die zu lesen.

Und jetzt wisst ihr, warum Glück so schwer ist.



Wer hilft wem?

Nun sind Anni und Heinrich in Not; für die beiden muss dringend ein Mensch gefunden werden, der ihnen helfen kann.

 

Eddi und Josef sind Anfänger und gerade bei ihrer ersten Aufgabe will sich einfach kein Glück einstellen …

 

Aus dem Buch:

Eddi verweifelt: "Verdammt, was mach' ich bloß, wenn ich keinen finde? Was wird dann aus Anni und Heinrich?

Ich werd' verrückt! Vaaahhrückt!"

 

 Eddi fängt wieder von vorne an, blättert wie wild in den Büchern, dreht durch, weil er halt ein Schweinchen ist. Die himmlische Herkunft hilft da wenig - Schweine neigen zur Panik.




Die  Maschine

Famose Turbulenzen ereignen sich:

Die Verdrahtungs-Maschine funktioniert nicht. So scheint es.

Josef lötet alle Kabel neu, liest die Gebrauchsanleitung gründlich und schließlich wird Verdrahtungstechniker Rüdi Knatterton um Hilfe angerufen.

 

Aus dem Buch:

"Ich messe erst mal alles durch", sagt Rüdi, bindet seine Haare zusammen und verschwindet im großen Schaltschrank.

Es klappert mächtig, Messgeräte blinken auf,

ein schriller Pfeifton ist zu hören, dann Stille.

 "Die Maschine ist vollkommen in Ordnung. Sie müsste ordentlich funken", murmelt Rüdi hinten aus dem Schrank. Dann zieht er noch ein paar Schrauben fest, man weiß ja nie.




Eddis Hoffnung

Aus dem Buch:

"Josef, was soll ich uns heute kochen?" hätte Eddi jetzt so gerne gefragt. Aber wo ist Josef eigentlich? Schon im Bett und schnarcht.  Hatte ja die ganze Nacht durchgearbeitet. Nur noch seine Bettdecke kann man sehen, wie sie sich auf und ab bewegt.

 

Da kullern dicke große Tränen über Eddis Gesicht. Alleine Glück machen ist am allerschwersten. Geht fast gar nicht.

 

Heimlich, ganz spät in der Nacht, als der Mond schon lange weg war, da hat Eddi dann still gebetet: "Bitte lieber Gott mach', dass unsere Drahtung endlich gelingt!" 




Das gute Ende

Aus dem Buch:

"Supi, supi, supi - supi, supi, supi …", singen Eddi und Josef und tanzen auf den Büchern des Lebens.

 Dafür, ja dafür arbeiten Eddi und Josef so gerne!

 

Was dann Eddis größter Wunsch war, wollt ihr noch wissen?

Nun, dass auch eure Lebensgeschichten für immer gut ausgehen. Von dem hatte er fest geträumt.



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Hilde Zielinski

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