Über Eddi und Josef


Dies ist die verschmitzte, turbolente, herzzerreißende und wahre Geschichte

der kleinen Mechaniker in der Glücksschaltzentrale über uns im Himmel. Eine wahre Geschichte.

 

(Bei Facebook kann man mit Eddi und Josef befreundet sein!)

Im Himmel arbeiten das Glücksschwein Eddi und der Schutzengelbär Josef in der Glücksschaltzentrale. Hier "drahten" sie Zufälle, durch die Menschen sich kennenlernen, 

sich gegenseitig helfen und sich glücklich machen. Anders geht es nicht.

 

Aus dem Buch:

Menschen gibt es 8 000 000 000 (sprich 8 Milliarden) auf der Welt. Die kann man alle in den himmlischen Büchern des Lebens finden. Wie im Telefonbuch. Da stehen alle drin, jeder mit seiner Geschichte.

Das macht 8 000 000 000 Geschichten, braucht man 8 000 000 000 Stunden, um die zu lesen.

Da weiß man, warum Glück so schwer ist.



Wer hilft wem?

Nun sind Anni und Heinrich in Not; für die beiden muss dringend ein Mensch gefunden werden, der ihnen helfen kann.

 

Eddi und Josef sind Anfänger und gerade bei ihrer ersten Aufgabe will der rettende Zufall partout nicht passieren  …

 

Aus dem Buch:

Am Oszillometer kann man sehen, ob die Strecke funkt.

"Minus neun Komma fünf", gibt Josef Bescheid, "vergiss es, der will keine armen Leute kennenlernen!"

"Verdammt, was mach' ich bloß, wenn ich keinen finde? Was wird dann aus Anni und Heinrich?

Ich werd' verrückt! Vaaahhrückt!"

 Eddi fängt wieder von vorne an, blättert wie wild in den Büchern, dreht durch, weil er halt ein Schweinchen ist. Die himmlische Herkunft hilft da wenig - Schweine neigen zur Panik!




Die  Maschine

Famose Turbulenzen ereignen sich:

Die Verdrahtungs-Maschine funktioniert nicht. So scheint es.

Josef lötet alle Kabel neu, liest die Gebrauchsanleitung gründlich und schließlich wird Verdrahtungstechniker Rüdi Knatterton um Hilfe angerufen.

 

Aus dem Buch:

"Ich messe erst mal alles durch", sagt Rüdi, bindet seine Haare zusammen und verschwindet im großen Schaltschrank.

Es klappert mächtig, Messgeräte blinken auf,

ein schriller Pfeifton ist zu hören, dann Stille.

 "Die Maschine ist vollkommen in Ordnung. Sie müsste ordentlich funken", murmelt Rüdi hinten aus dem Schrank. Dann zieht er noch ein paar Schrauben fest, man weiß ja nie.




Eddis Hoffnung

Aus dem Buch:

"Josef, was soll ich uns heute kochen?" hätte Eddi jetzt so gerne gefragt. Aber wo ist Josef eigentlich? Schon im Bett und schnarcht.  Hatte ja die ganze Nacht durchgearbeitet. Nur noch seine Bettdecke kann man sehen, wie sie sich auf und ab bewegt.

 

Da kullern dicke große Tränen über Eddis Gesicht. Alleine Glück machen ist am allerschwersten. Geht fast gar nicht.

 

Heimlich, ganz spät in der Nacht, als der Mond schon lange weg war, da hat Eddi dann still gebetet: "Bitte lieber Gott mach', dass unsere Drahtung endlich gelingt!" 




Das glückliche Ende

Aus dem Buch:

"Wir haben es geschafft! Wir haben es geschafft!" Josef küsst Eddi und Eddi küsst Josef.

Sie tanzen auf den Büchern des Lebens und hören nicht auf zu singen … "Supi, supi, supi - supi, supi, supi!", klang es noch lange durch den weiten Himmel.

 



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Hilde Zielinski

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